Sonntag, 11. Oktober 2015

Wir, die Kunst, aktiv gegen den Strom

Ausstellung in der Galerie Cornelius Hertz
Richard Wagner Str, 22
28209 Bremen

9. Oktober bis 05.Dezember 2015














































Montag, 17. März 2014

Galerie Cornelius Hertz - 23 years forever

Die Kunstbroschüre Galerie Cornelius Hertz - 23 years forever gibt es hier zur Ansicht, zum Ausdrucken, Download und Vervielfältigung:

https://drive.google.com/file/d/0BwLw3zRs5dP_V1NTZVJuby1pR3c/edit?usp=sharing

Montag, 27. August 2012

"Zeichen-Ströme" Malerei, Zeichnung und Grafik von Cornelius Hertz



Der Kunstverein Humboldt Schlüter präsentiert Malerei, Zeichnung und Grafik von Cornelius Hertz

Die Ausstellung "Zeichen-Ströme" ist vom 29. August bis zum 5. Oktober 2012 zu sehen.

Die Vernissage fand am Samstag, den 25. August 2012 ab 20.00 Uhr, in der Humboldtstraße 67 im "1/4" statt. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage mit Songs am Piano von 'Malcanto' Andreas Behrens.

Rede von Cornelius Hertz auf der Vernissage zu seinem künstlerischen Werk und Gedicht

Am Donnerstag, den 13. September 2012 ab 20.00 Uhr, findet eine Lesung mit Künstlergespräch mit dem Künstler Cornelius Hertz statt. Im Laufe des Abends werden außerdem Projektionen weiterer Werke seines künstlerischen Schaffens gezeigt.

Die Finissage der Ausstellung ist am Samstag, den 6. Oktober 2012 ab 20.00 Uhr. Dazu gibt es von 'Conny' Hertz einen Vortrag mit dem Titel: Kunst-(Zirkus) heute.

Pressemitteilung Kunstverein Humboldt Schlüter

„Zeichen-Ströme"

Malerei, Zeichnung und Grafik von Cornelius Hertz

Vernissage am Samstag, den 25. August 2012 ab 20.00 Uhr, im Humboldt-Schlüter e.V.

,Neues vom Dachboden' könnte die Ausstellung von Cornelius Hertz eigentlich auch heißen, ist doch sein Frühwerk den Bremer Kunstfreunden gänzlich unbekannt. Zwei Jahre nach dem Ableben seines Vaters, dem Kunsthändler und Förderer moderner Kunst Michael Hertz, übernimmt er die Schwachhauser Galerie Hertz im Jahre 1989. Einem Interview aus dieser Zeit ist zu entnehmen, das Cornelius als praktizierender Künstler dem Spagat auch als Galerist tätig zu sein, nicht ohne Zweifel gegenüber stand. Hatten ihn bereits linkspolitische Aktivitäten davon abgehalten, sich auf die bildende Kunst zu konzentrieren.

Leider entstanden keine weiteren Werke, aber, unter seiner Leitung etablierte sich die wohl politischste aller Galerien in Bremen. Der Bremer Kulturwissenschaftler Detlef Stein über Hertz' Bilder aus den achtzigern: "Das politische Engagement schlägt sich in den Arbeiten nicht als plakative Verbildlichung nieder. Gezeigt wird das ,Andere', das Innere, um das Äußere zu vervollständigen. Leben und Kunst verflochten, ohne die Unterschiede zu verwischen.

Die Cornelius Hertz Ausstellung 'Zeichen-Ströme' im Kunstverein Humboldt Schlüter ist ein Querschnitt aus dem Schaffen seiner Hamburger Zeit (1970 - 89) in der er Freie Kunst studierte und sich vielseitig politisch engagierte. Zu seinen Malereien, Zeichnungen und Grafiken schrieb er seinerzeit: "Ich verstehe sie als Verdichtung innerer Bilder in Konfrontation mit der Zeit und ihren äußeren Kämpfen, nicht als Ergebnis symbolischer Trends, sondern als Prozesse, Spuren, Bewegungen von Existenz in der Zeit. Aufgeworfene Fragen, die sich ihre Zeichen schaffen, subversiv und provokatorisch."

In diesem Jahr löste sich Cornelius Hertz von seiner langjährigen Tätigkeit als Galerist, und wir dürfen gespannt sein, ob er die sich auftuende Freiheit mit neuen Werken füllt.

Montag, 8. November 2010

Raumkante - ein transitorischer Raum an der Autostraße

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Im Bremer Süden sind mehrere Stadtteile von den Planungen einer Anbindung der Autobahn 281 mit der A1 und A27 betroffen. Anfängliche Hoffnungen nach einer Entlastung der Wohngebiete durch den Autobahnausbau weichen inzwischen den Ahnungen nach weiteren Lärm- und Schadstoffbelastungen. Unmittelbar betroffen von diesen Planungen ist die Häuserzeile am Ende der Neuenlander Straße, in ihr das leer stehende Haus Nr. 149. Eine Restarchitektur eingekeilt zwischen Flughafen, Autobahnzubringer und wachsendem Industriegebiet, als Platzhalter der Stadt überlassen, und damit ein Planquadrat für Zukünftiges.
In dem temporären Projekt RAUMKANTE thematisieren Kornelia Hoffmann, Patricia Lambertus und Marion Lehmann mit ortsspezifischen Arbeiten die besondere Situation. Die Künstlerinnen setzen sich in ihren Arbeiten mit Räumen, Orten und Architektur auseinander, suchen nach Motiven in ihrer gelebten Umwelt und deren Wirkungsweisen. Bereits seit Anfang September 2010 arbeiten sie in den Räumlichkeiten in der Neuenlander Strasse 149 und ziehen mit in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Interventionen die Aufmerksamkeit der Autofahrer und Passanten auf den Ort.

Der Begriff RAUMKANTE wird von den Künstlerinnen im Sinne eines transitorischen Raumes verstanden, ein Ort der sich im Übergang von einer ehemals festgelegten Nutzung zu einer noch nicht bestimmten Verwendung befindet. Ein Ort an dem sich die Grenzen zwischen privat und öffentlich, außen und innen verwischen. In einer gemeinsamen Ausstellung mit dem an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und Fiktion arbeitenden Videokünstler Ralf Küster werden Hoffmann, Lambertus und Lehmann ihre Arbeiten in den Räumlichkeiten der Neuenlander Straße 149 präsentieren. Dabei geht es immer um die Besonderheit des Ortes, seiner Vergangenheit und seiner unbestimmten Zukunft.

RAUMKANTE ist ein Kooperationsprojekt mit dem AAA Autonomen Architektur Atelier Bremen. Während der Laufzeit der Ausstellung moderieren die Gründer des AAA Oliver Hasemann und Daniel Schnier die Veranstaltungsreihe
sprawling {adj} [of a city]. Referenten werden auf die besondere Interessen- und Konfliktlage des Ortes sowie dessen Umfeld eingehen.

Zeitraum

20.09.2010 - 20.12.2010

Kontaktdaten

Kornelia Hoffmann, Monika Lehman und Patricia Lambertus
Neuenlander Str. 149
28201 Bremen

Sonntag, 7. November 2010

nicht Alles, aber auch nicht Nichts

Ausstellungseröffnung in der

Galerie Cornelius Hertz | Richard Wagner Str. 22 | 28209 Bremen


M A R N I C C I R C U S
"nicht Alles, aber auch nicht Nichts"
Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Film, Rauminstallation

laden wir Sie und Ihre Freunde am 12. November 2010 um 19 Uhr herzlich ein.


AlsoMirSchmeckts! Theater (Performative Einführung) | Flomega & Flixen Soundsystem (Synthesizer Avantgarde)
Ich tanze nur noch zum Spätwerk von Miles Davis (Jazz-Rock) | "Verkehr" Gedichte von Jonas Mahari Grawert (Lesung)


Weitere Programmpunkte:
  • 25.11.2010, 20:00 Uhr: Stromrot & Special Guests (Lesung)
  • 2.12.2010, 20:00 Uhr: Erweiterte Kommunikation in der Kunst (Führung)
  • 17.12. 2010, 19:00 Uhr: Le Système (Jazz Improvisation)

Ausstellung
vom 12.11.2010 bis 17.12.2010
Di., Mi. und Fr. 15:00- 19:00 Uhr